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Erhöhtes Risiko bei Geburten ausserhalb der Arbeitswoche geboren werden
Forschende in Cambridge fanden heraus dass Babys die in der Nacht oder am Wochenende zur Welt kommen ein grösseres Risiko haben einen Sauerstoffmangel zu erleiden.

Zusammen mit Kollegen der Universität von Glasgow und der Nationalen Gesundheitsdienste von Schottland, hat Professor Gordon Smith von der Cambridge Universität mehr als 1 Mio. Geburten und Säuglingssterbefällen in Schottland zwischen 1985 und 2004 analysiert.

 

Sie fanden dabei heraus, dass das Sterberisiko eines Neugeborenen während der Woche 4.2 auf 10'000 Geburten betrug. Im Vergleich dazu waren es am Wochenende 5.6 pro 10'000 Geburten.

 

Die Forschenden hatten zwar keinen Zugang zu weiteren Informationen über die genaue Betreuung während der einzelnen Geburten, die Studie lässt jedoch vermuten, dass das zusätzliche Risiko darauf zurückzuführen ist, dass ausserhalb der Arbeitswoche weniger Pflegende und Ärzte zur Verfügung stehen, sowie der Zugang zu Abteilungen wie OP erschwert ist.

 

Professor Smith schlägt deshalb vor hier Abhilfe zu schaffen um das Risiko zu senken. Es sollen ausserhalb der üblichen Arbeitszeiten mehr Hebammen und Gynäkologisches Personal zur Verfügung stehen. Ausserdem soll eine Mindestanforderung für den Zugang zum OP und weiteren Diensten und Personal definiert werden.

 

Link zum Artikel als PDF >>

 

Quelle: Time of birth and risk of neonatal death at term: retrospective cohort study.

BMJ 2010;341:c3498. doi:10.1136/bmj.c3498

Quelle: British Medical Journal

Veröffentlicht: 2010-07-26

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