Dies bestätigt eine neue Studie die in der Zeitschrift Annals of Internal Medicine veröffentlicht wurde. Es wurden verschiedene Personen gebeten, 5 ml eines flüssigen Arzneimittels in einem Teelöffel sowie je in einem kleineren und einem grösseren Suppenlöffel abzumessen. In ca. 10% der Fälle führte das Dosieren mit einem grösseren Löffel zu einer Überdosierung und mit einem kleinen Löffel zu Unterdosierung.
Problematisch wird diese Falschdosierung wenn sie über einen längeren Zeitraum hin kumuliert, dies v.a. bei Kindern.
Es wurde festgestellt, dass selbst extrem geübte Personen wie Barmänner und -frauen grosse Probleme haben die gleiche Menge Flüssigkeit in unterschiedlich grosse Gläser zu füllen.
Die FDA (Federal Drug Association) rät deshalb davon ab, Löffel zur Medikamentendosierung zu benützen oder zu empfehlen.
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Wansink B, van Ittersum Kl. Spoons systematically bias dosing of liquid medicine. Ann Intern Med. 2010;152:66-67.
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